FAQ

FAQ

Unser Geschäftsmodell, unsere Methodik und unsere Zusammenarbeit mit Kunden

Geschäftsmodell & Kosten

Wir übernehmen einen wesentlichen Teil der Risiken der Kundengewinnung für unsere Auftraggeber – solange deren Steuerung innerhalb unseres Leistungsumfangs liegt. Vollständig risikofrei können wir den Prozess jedoch nicht gestalten (siehe die nächste FAQ zur 100-%-Erfolgsvergütung).

Daher erheben wir keine Setup- oder Onboarding-Gebühren und stellen auch keine Kosten für erfolglose Kontaktversuche in Rechnung (die im Regelfall rund 95 % aller Entscheiderkontakte ausmachen). Wir berechnen Honorare ausschließlich für tatsächlich organisierte und durchgeführte Meetings, die auf einem realen Bedarf basieren – also nur für einen Wert, der für Sie sicher entsteht.

Dabei ist wichtig: „Wert“ ist nicht gleich „Vertrag“. Ein klarer Mehrwert besteht bereits darin, dass Sie eine reale Möglichkeit erhalten, Vertrauen aufzubauen und einem ernsthaft interessierten Ansprechpartner ein überzeugendes Angebot zu unterbreiten. Im B2B ist es zudem nicht ungewöhnlich, dass sich aus einem heutigen Gespräch erst nach Monaten oder sogar Jahren ein konkretes Geschäft entwickelt.

Im Rahmen unserer Vertriebsentwicklungsberatung stellt unser Modell „Sie bezahlen immer den vorherigen Schritt“ sicher, dass hinter jeder bereits bezahlten Leistung ein greifbares Ergebnis und nachweisbare Kundenzufriedenheit stehen.

Ein 100 % erfolgsbasiertes Modell ist in der Praxis leider nicht nachhaltig. Kurz zusammengefasst aus folgenden Gründen:

  1. Würden Sie selbst mit Ihren Kunden Verträge abschließen, bei denen Sie erst dann bezahlt werden, wenn diese ihrerseits einen Vertrag mit ihren Neukunden unterzeichnen? 🤔

Aus volkswirtschaftlicher Sicht: Wenn Unternehmen das gesamte Risiko der Kundengewinnung vollständig auf andere Firmen abwälzen könnten, wäre der Geschäftsbetrieb quasi „grundsicher“ – jeder würde fortlaufend externe Aufträge erhalten. Unabhängige „Lead-Fabriken“ würden wie Pilze aus dem Boden schießen und Geschäftschancen auf einem Sekundärmarkt verteilen. Dass dies nicht so ist, liegt gerade am inhärenten Risiko – nicht daran, dass eine Erfolgsprovision von 10 % grundsätzlich nicht attraktiv wäre.

  1. Würden wir das Geschäft vollständig auf eigenes Risiko für Sie akquirieren, würde die Marktlogik nahelegen, Sie mit Ihren Wettbewerbern zu vergleichen: Wer zahlt mehr für denselben Lead? 🤔

  2. Unternehmer investieren in Produkte, Maschinen, Mitarbeitende und Infrastruktur. Warum sollte ausgerechnet der Vertrieb davon ausgenommen sein? Vertrieb ist eine der zentralen Kernkompetenzen eines Unternehmens.

(4. Theoretisch ließe sich eine vollständige Risikoübernahme über ein Venture-Capital- oder versicherungsähnliches Geschäftsmodell abbilden. Dafür ist das Kundenumfeld einer Agentur jedoch zu heterogen, und es würden erhebliche Zusatzkosten entstehen – insbesondere in Form der unter Punkt 1 beschriebenen Risikoprämie.)

Eine ausführlichere Erläuterung finden Sie auch in unserem Blogbeitrag.

Nicht aus jedem Meeting entsteht ein Auftrag – das ist selbstverständlich. Im B2B gilt eine 20 %-Conversion von Gespräch zu Vertragsabschluss als durchschnittlich (und in manchen Fällen als gut). Entscheidend ist, dass die Gesamtkosten aus erfolgreichen und nicht erfolgreichen Meetings den vorab vereinbarten Prozentsatz der tatsächlich zustande gekommenen Verträge nicht überschreiten.

Darüber hinaus sind B2B-Sales-Zyklen oft lang und nicht selten in Jahren messbar. Daher ist für jeden Lead ein konsequentes Follow-up erforderlich – entweder durch Clientir oder durch interne Ressourcen unserer Auftraggeber. Ersteres ist Teil unseres optionalen „Wir begleiten bis zur Vertragsunterzeichnung“-Pakets, in dem wir auch Angebotsphase und Vertragsabschluss steuern.

In unserem Basismodell fallen für die Kundengewinnung keine weiteren Kosten an; separat berechnen wir lediglich Beratungsleistungen sowie eingekaufte Daten, sofern erforderlich. Für Meetings gilt ein fixer Preis, der sämtliche Vorbereitungs-, Recherche- und Telefoniekosten beinhaltet.

Wenn Sie erweiterte Leistungen wünschen (z. B. CRM-Integration, Follow-up, Kampagnenreporting), werden diese separat vereinbart.

Nutzen Sie zusätzlich unsere Vertriebsentwicklungsberatung, können Sie deren Ergebnisse auch unabhängig von unserer eigenen Kundengewinnung einsetzen. Beispielsweise berechnen wir eine Beratungsleistung für die prägnante, fokussierte Formulierung Ihrer Vertriebsbotschaft, die Sie später auf Ihrer Website, in Broschüren oder im E-Mail-Marketing verwenden können. Diese Botschaft bildet zugleich das Fundament unseres Telemarketing-Skripts, das für unsere Arbeit unerlässlich ist. (Wenn eine solche ausgearbeitete Vertriebsbotschaft bereits vorhanden ist, entfällt die Beratungsgebühr.)

Methodik & Qualitätssicherung

Ja. Im B2B-Sektor sind die meisten Entscheidungsträger telefonische Erstkontakte gewohnt, und Vertrauen kann über diesen Kanal sehr gut angebahnt werden. Der Schlüssel liegt in qualitativer, personalisierter Kommunikation. Unsere professionellen Vertriebskräfte lesen keine „auswendig gelernten Texte“, sondern führen echte Dialoge, stellen Fragen und erheben Bedarfe – in einem Kommunikationsstil, der der Führungsebene entspricht.

Vor jeder Kampagne führen wir ein dediziertes Onboarding für unsere Mitarbeitenden durch, damit sie Ihr Produkt, Ihr Wertversprechen und die Herausforderungen der Zielgruppe verstehen. Zusätzlich begleiten wir die Gespräche durch Qualitätssicherung, Training und eine laufende, praxisnahe Weiterentwicklung der Skripte – so stellen wir eine markengerechte Kommunikation sicher.

Alle unsere Auftraggeber können sich zudem durch Testanrufe von der Qualität der vertrieblichen Kommunikation überzeugen.

(Der Vollständigkeit halber: Auch Entscheidungsträger erwarten beim Erstkontakt keine Expertenkenntnisse im Detail – sie wissen genau, dass sie von einem Telesales-Profi kontaktiert werden. Kann eine Frage nicht sofort beantwortet werden, ergibt sich daraus häufig ein sinnvoller Anlass für ein persönliches Gespräch – selbstverständlich nur nach positiver Lead-Qualifizierung.)

Wir filtern und qualifizieren Interessenten im Vorfeld. Meetings organisieren wir ausschließlich mit Entscheidungsträgern,

  • die in Ihre definierte Zielgruppe fallen,

  • die in einem persönlichen Vorgespräch reales Interesse signalisiert haben und

  • die bereit sind, Zeit für ein Gespräch zu investieren.

Ein Termin wird nur dann vereinbart, wenn der Lead die zuvor festgelegten Qualifizierungskriterien erfüllt. Dadurch organisieren wir weder „Fülltermine“ noch reine Cold-Contacts ohne Relevanz.

Die Datenbasis wird vollständig von uns organisiert. Wir arbeiten mit mehreren Quellen:

  • unserer eigenen, laufend aktualisierten B2B-Entscheiderdatenbank,

  • lizenzierten Unternehmensdatenbanken sowie

  • bei Bedarf öffentlich zugänglichen Online-Quellen (z. B. LinkedIn Sales Navigator und Data-Enrichment-Plattformen).

Filter- und Segmentierungsparameter definieren wir vorab gemeinsam; für die Datenqualität übernehmen wir die Verantwortung.

Jeder Lead wird vorab über LinkedIn, Unternehmensdatenbanken und zusätzlich durch eine telefonische Vorqualifizierung validiert. Wir organisieren ausschließlich Meetings mit Personen, die entscheidungsbefugt sind (in der Regel fachliche Entscheidungsträger, nicht der Einkauf) oder – mit vorheriger Zustimmung unseres Auftraggebers – mit Kontakten, die zumindest eine entscheidungsvorbereitende Rolle innehaben.

Vor jeder Kampagne setzen wir einen Duplikationsschutz ein: Ihre bestehende Kunden- und Partnerliste wird mit unserer Datenbasis abgeglichen, sodass keine Bestandskunden erneut angesprochen werden.

Falls Sie Ihre Kundenliste nicht zur Verfügung stellen möchten, ist auch das möglich: Wir übermitteln Ihnen vorab die Rohdatenliste, Sie entfernen daraus alle Unternehmen, die nicht kontaktiert werden sollen – und wir erfahren nicht, aus welchem Grund einzelne Datensätze entfernt wurden.

Die Gespräche werden von intern geschulten B2B-Vertriebsmanagern geführt (keine klassischen Callcenter-Operatoren). Sie sind erfahren im Umgang mit anspruchsvollen Geschäftsgesprächen und agieren als Presales-Spezialisten, nicht als „Callcenter-Agenten“.

Ja. Vor Kampagnenstart entwickeln wir in einem Workshop die branchenspezifische Gesprächslogik sowie ein passendes Skript. Nach einer Testphase wird dieses Setup finalisiert und live eingesetzt.

Alle Auftraggeber erhalten wöchentliche Status-Updates sowie detaillierte Reports über ein Online-Dashboard. Dort sind unter anderem wöchentliche Leistungen, Konversionsraten, geplante und durchgeführte Meetings sowie Lead-Status transparent einsehbar.

Selbstverständlich. Ihre bestehende Datenbank kann in die Kampagne integriert werden – ergänzend stellen wir bei Bedarf auch frische, validierte Leads aus unseren eigenen Quellen bereit.

Es ist möglich, dass wir in der Vergangenheit mit Unternehmen aus demselben Marktsegment zusammengearbeitet haben. Das bedeutet, dass wir mit den Marktmechanismen gut vertraut sind.

Parallel arbeiten wir jedoch nicht für direkte Wettbewerber. In unserem Konsortiumsmodell organisieren wir gegebenenfalls gemeinsame Kampagnen mit komplementären Marktteilnehmern.

Innerhalb eines definierten Zeitraums (ca. sechs Monate) kontaktieren wir dieselben Zielpersonen nicht mit konkurrierenden Angeboten.

Ressourcenabschätzung & Aufgaben

In der Regel können wir innerhalb von 15 Arbeitstagen starten, sofern alle erforderlichen Inputs (Produktinformationen, Zielgruppendefinition, Zugänge) rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden. Auch im Express-Setup sind mindestens zwei Wochen für die (gemeinsame) Vorbereitungsphase erforderlich.

Für den Kampagnenstart sind lediglich 3–5 Stunden Ihres Zeitaufwands erforderlich. Diese umfassen in der Regel ein kurzes Onboarding-Gespräch, eine Script-Feedback-Session sowie das Teilen einiger Hintergrundmaterialien (z. B. Produktbeschreibung, Value Proposition, bestehender Kundenstamm, Erfahrungen aus früheren Kampagnen).

Anschließend übernehmen wir sämtliche operativen Aufgaben – von der Zielgruppenrecherche über Texterstellung, Datenbankaufbau und -bereinigung bis hin zu Telefonaten, E-Mail-Kampagnen oder LinkedIn-Outreach.

Während der laufenden Kampagne benötigen wir von Ihnen lediglich 1–2 Stunden pro Woche für Feedback und Freigaben (z. B. im Rahmen von Status-Meetings), um Botschaften und Prioritäten gezielt feinzujustieren.

Kurz gesagt: Sie geben die strategische Richtung vor – wir übernehmen die operative Vertriebsarbeit für Sie. Genau deshalb schätzen uns insbesondere Geschäftsführende, die keine Zeit haben, „jede einzelne Kampagnen-E-Mail zu prüfen“, sondern den Fokus auf Ergebnisse legen.

Nach Vertragsunterzeichnung umfasst Ihre Mitwirkung typischerweise:

  • 1,5-stündiger Onboarding-Videochat (Produktvorstellung)

  • 1-stündiger Script-Review-Videochat

  • 1,5-stündiger Workshop per Videochat zur Festlegung von Zielgruppensegmentierung und Lead-Qualifizierungskriterien

  • Erstellung eines Onepagers oder einer Landingpage

  • Definition einer Blacklist (bestehende Kunden)

  • (Optional) Bereitstellung Ihrer bestehenden Datenbank, sofern diese genutzt werden soll

Während der Setup-Phase benötigen wir Ihre Unterstützung bei der Produktvorstellung und der Zielgruppendefinition. Danach führen wir die Kampagne eigenständig durch – inklusive wöchentlichem Reporting und kontinuierlicher Optimierung.